Neue Tapes und die eigene Traktion

Ganz ehrlich? Ich habe schon gedacht das wird nie mehr was. Seit Juli 2018 gebe ich mich nun voll und ganz der Musik hin. So der Plan. Aber da sind mir drei Sachen dazwischen gekommen, die mir die ersten zwei Monate etwas die Traktion genommen haben:

  1. Bürokram und -kratie
    Wenn man sich selbstständig macht sitzt man/ich gefühlt mehr am Schreibtisch, hängt am Telefon und schreibt Mails und “echte” Briefe als das eine Künstlerseele mal so wegstecken kann. Da reicht schon eine kleine Stunde mit dem Zeug und die Energie ist futsch für den Tag. Toll. Dabei frage ich mich, ob das in meinem früheren Berufsleben schon genauso war. Ich befürchte schon. Hoffentlich ist das keinem aufgefallen.
  2. Das frühere Berufsleben
    Das Leben als Angestellter hatte schon was für sich. Man hat einen Grund morgens aufzustehen. Man hat Arbeit auf den Tisch bekommen. Man hat KollegInnen mit denen man mal reden und rumalbern kann. Man hat Feierabend. Wenn man das ein paar Jahrzehnte (ach Du meine Güte!) gemacht hat, dann fällt man ohne diese Routinen erst mal in ein ganz schön tiefes Loch. Bevor man es sich versieht, ist der Tag nach dem ausgedehnten Frühstück und ein paar kleinen Besorgungen schon wieder vorbei und es ist nichts geschafft.
  3. Der innere Schweinehund
    Ja, jetzt habe ich viel Zeit endlich das zu machen von dem ich seit über 30 Jahren (ACH DU MEINE GÜTE!!!) geträumt habe. Der eigene Schweinehund sitzt aber immer noch beim Frühstück und denkt darüber nach, was ich so alles heute besorgen und erledigen “muss” (siehe Punkt 2 oben). Wäsche aufhängen zum Beispiel. Wenn das vollbracht ist, dann, ja dann lege ich endlich los und schaffe mein Opus Magnum. Also nie. Komm schon Du Schweinehund, heul doch.

Aber hey, ich wollte ja über was ganz anderes schreiben. Ich habe tatsächlich das Büro verlassen, ein Mindestmass an Routine in meinen Alltag gebracht und der Schweinhund liegt in seinem Körbchen und pennt. Daher freue ich mich, Euch die ersten 5 Tapes vorstellen zu können. Alles Einzelstück. Die vollen Tracks gibt es jeweils nur auf der einen Kassette auf die ich live eingespielt habe. Individuell gestaltet sind sie natürlich auch. Samt einmaligen Polaroid in der Hülle. Feine Sache. Für ein so ein Teil brauche ich 4-8 Stunden bis es fertig ist. Wenn ich’s verkaufe, habe ich den gesamten Track selbst nicht mehr, da ich auf die tdigitale Vervielfältigung verzichtet habe. Ich habe dann nur noch einen Zusammenschnitt (siehe unten).

Wenn Ihr eine Kassette haben wollt, schreibt mir. Die sind nicht ganz billig, aber wir werden uns einig, versprochen. Ihr müsst nur schnell sein, sonst sind sie weg. Sind ja nur 5 Stück.

Aktualisierung 29.08.2018: Tape “20180624” und Tape “20180814+20” sind schon weg. Damit gäbe es noch:
Tape “20180626”
Tape “20180808”
Tape “20180813”

Hier könnt Ihr schon mal reinhören:

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